
Admiral Bundesliga 2026/27: Wer wird österreichischer Meister?
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Hier findest du das deutsche AngebotDas sind die Bundesliga-Favoriten im Überblick
Während in den USA in den vergangenen Wochen die WM 2026 gespielt wurde und mittlerweile seit gut 1,5 Wochen vorüber ist, haben sich in Österreich die Profi- und Amateuervereine bereits fleißig auf die neue Saison 2026/27 vorbereitet. Entsprechend ist es jetzt höchste Zeit, dass der Ligawahnsinn wieder von vorne beginnt.
Das bedeutet gleichzeitig, dass man sich besonders vor Saisonbeginn die Frage nach dem Favoriten für die Bundesliga-Saison stellt. Wer ist denn nun der große Favorit auf den Titel? Und wer könnte eventuell überraschen? Dieser Frage sind wir nachgegangen und geben nun zunächst einmal einen Überblick über die aktuell gehandelten Favoriten, deren Titelwahrscheinlichkeit sowie den aktuellen Wettquoten.
Wer wird österreichischer Meister? (Stand: 28.07.2026)

Red Bull Salzburg ist bei vielen Wettanbietern wieder der große Meisterschaftsfavorit. (Screenshot: Golazzo)
Die 3 Top-Favoriten im Check
FC Red Bull Salzburg – Kann Röhl den Abwärtstrend stoppen?
Red Bull Salzburg war über viele Jahre hinweg der unangefochtene Serienmeister in Österreich. Doch dieser Status hat nicht nur Risse bekommen, sondern ist längst Geschichte. Die letzte Meisterschaft liegt bereit drei Jahre zurück in der Saison 2022/23. Seitdem sprangen zwei Vizemeisterschaften und zuletzt ein enttäuschender dritte Platz für RB heraus.
In diesem Sommer gab es nun drastische Veränderungen, die den Kurs auf Erfolg setzen sollen. Mit Danny Röhl kam sicherlich eines der spannendsten Trainertalente Europas nach Salzburg und soll nun die Trendwende einleiten. Hinzu kommen einige namhafte Abgänge wie der Wechsel von Top-Talent Joane Gadou nach Dortmund, der Verlust der Schaltzentrale Mads Bidstrup oder auch die Rückkehr von Kerim Alajbegovic nach Leverkusen.
Insgesamt haben den Verein nach aktuellem Stand bereits 21 Spieler verlassen, gleichzeitig kamen eine Vielzahl an Talenten nach Salzburg, um hier den nächsten Schritt in ihrer Karriere zu machen. Mit Angreifer Haris Tabakovic holte man von der TSG Hoffenheim zudem einen der besten Bundesliga-Stürmer der vergangenen Saison. Er soll mit seiner Erfahrung vorangehen und eine der Schlüsselfiguren für die Rückkehr zum Erfolg werden. Sollte Röhl an den richtigen Stellschrauben drehen, könnte eine erfolgreiche Saison im alten RB-Stil bevorstehen.

SK Sturm Graz – Wird die Erfolgsgeschichte fortgesetzt?
Eines der konstantesten Teams in der Admiral Bundesliga war in den vergangenen Jahren Sturm Graz. Verlässlich endete der Verein seit 2021 immer unter den Top 3 der Liga und sicherte sich zudem zwei Meisterschaften hintereinander. Man kann durchaus sagen, dass Sturm die Schwächephase der Salzburger bestens zu nutzen gewusst hat.
Auch in der letzten Spielzeit war trotz zwischenzeitlicher Probleme und Trainerwechsel ein starker zweiter Platz möglich, den man nun mindestens verteidigen möchte. Allerdings gilt es unter anderem die Abgänge von Emir Karic, Dimitri Lavalée oder auch Stefan Hierländer zu ersetzen, was sich durchaus als schwierige Aufgabe erweisen könnte.
Doch auf Zugangsseite hat sich ebenfalls etwas getan. Jeyland Mitchell wurde fest verpflichtet und mit Innenverteidiger Petar Petrovic ein weiteres spannendes Talent nach Graz gelockt. Zudem gelang dem Verein ein kleiner Transfercoup mit der Leihe des Mainz-Stürmers Nelson Weiper. Man darf also gespannt sein, wie sich Ingolitsch mit seinem Team schlagen wird. Insbesondere Luca Weinhandl könnte seine Breakout-Saison haben. Die europäischen Quali-Spiele geben zumindest schonmal Grund zur Freude für die Fans.

LASK Linz – Auf dem Weg zur Titelverteidigung?
Natürlich ist der LASK in der Bundesliga schon längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Doch den Titelgewinn hätte man dem Team von Dietmar Kühbauer nun auch nicht zwingend zugetraut. Am Ende wusste man jedoch die Patzer und Schwächephasen der größeren Teams aus Salzburg, Graz und Wien zu nutzen und sich zum Meister zu küren.
Das bedeutet allerdings auch, dass die Leistungsträger für andere Klubs interessant wurden. Innenverteidiger Modou Cissé verließ den Klub für eine stattliche Ablösesumme Richtung England und schloss sich Aston Villa an. Auch Maximilian Entrup konnte nicht gehalten werden, die Leihe von Sasa Kalajdzic lief ebenfalls aus.
Entsprechend musste man kreativ tätig werden und verpflichtete einen guten Mix aus Spielern mit Erfahrung wie Alessandro Schöpf und jungen Talenten wie Manoël Verhaeghe. Kühbauer ist nun also erneut gefragt, ein funktionierendes Team auf die Beine zu stellen. Den Saisonauftakt im ÖFB-Cup konnte man zumindest souverän gewinnen, die Generalprobe vor dem Ligastart ist somit geglückt.

Welche Überraschungsteams gibt es?
Eine Überraschung wäre es mittlerweile, wenn ein Team aus Wien mal wieder ernsthaft ins Titelrennen eingreifen könnte. Die Entwicklung in den letzten Jahren war sowohl bei Rapid als auch bei der Austria leider alles andere als vielversprechend, zu viele falsche Entscheidungen spiegeln sich in den Ergebnisse auf dem Platz wieder.
Trotzdem könnte Rapid eine bessere Saison bevor stehen und vielleicht geht es tatsächlich weiter nach oben als in den vergangenen Spielzeiten. Dafür gibt es durchaus ein paar Gründe, denn Coach Johannes Hoff Thorup konnte nun eine gesamte Sommervorbereitung dafür nutzen, sein Team in die bestmögliche Verfassung zu bringen sowie seine Ideen umzusetzen.
Außerdem gab es bei Rapid kaum namhafte Abgänge. Stattdessen konnte der mit spannenden Talenten gespickte Kader größtenteils gehalten werden. Auch Offensivjuwel Nikolaus Wurmbrand ist bislang geblieben und so könnte sich für die neue Saison ein spannendes Team formieren. Die Chancen auf einen Titelgewinn stehen zwar nicht allzu hoch, aber Überraschungen kommen ja immer mal wieder vor.

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