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Super League 2026/27: Wer wird Schweizer Meister?

Am 25. Juli und damit bereits am kommenden Samstag startet die Schweizer Super League in die neue Saison 2026/27. Das ist für uns Grund genug, um pünktlich vor dem Saisonstart nochmal einen Blick auf die Titelfavoriten zu werden. Unsere Analyse.
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Geschrieben von: Jörn Schneider Sportwetten Experte
Aktualisiert am: 23 Juli, 2026
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Das sind die Super-League-Favoriten im Überblick

Die Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada ist erst seit wenigen Tagen vorbei, doch der Ball rollt im Vereinsfußball bereits wieder fleißig. Im Schatten des internationalen Turniers haben sich die Schweizer Profivereine und natürlich auch Amateurklubs bereits auf die neue Spielzeit vorbereitet, die nun sehr zeitnah beginnen wird.

Entsprechend wollen wir einen Blick auf die Titelfavoriten der neuen Super-League-Saison werfen, denn hinter den Kulissen sowie auf dem Transfermarkt ist bereits einiges passiert. Bevor wir die Favoriten genauer betrachten, gibt's zunächst einmal einen Überblick über die heiß gehandelten Teams inklusive ihrer Titelwahrscheinlichkeit sowie den aktuellen Wettquoten auf den Titelgewinn.

Wer wird Schweizer Meister? (Stand: 23.07.2026)

🔴 FC Basel (Wahrscheinlichkeit: 31,3%)3.20
Bahigo square
🟡 BSC Young Boys (Wahrscheinlichkeit: 25,0%)4.00
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⚪️ FC Thun (Wahrscheinlichkeit: 18,2%)5.50
Rabona square
⚫️ FC Lugano (Wahrscheinlichkeit: 14,3%)7.00
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🟢 FC St. Gallen (Wahrscheinlichkeit: 12,9%)7.75
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🔵 FC Luzern (Wahrscheinlichkeit: 9,1%)11.00
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Rabona Schweiz Super League Siegquoten

Der FC Basel ist bei Wettanbietern wie Rabona der Favorit auf den Titelgewinn. (Screenshot: Rabona)

Die 3 Top-Favoriten im Check

FC Basel – Mit Lichtsteiner zurück an die Spitze?

Der FC Basel hat für seine Verhältnisse eine grauenhafte letzte Saison hinter sich. Am Ende reichte es für den früheren Serienmeister lediglich zu Platz fünf, was weit hinter den eigenen Ansprüchen liegt. Auch der im Januar eingestellte Stephan Lichtsteiner konnte als neuer Coach den Downfall nicht verhindern und verlor ganze elf seiner 19 Pflichtspiele.

Trotzdem vertraut man dem 42-Jährigen auch für die neue Saison, wenngleich die Erwartungshaltung sehr klar und unmissverständlich ist. Basel will mit einem frischen Anstrich wieder an die Ligaspitze, das hat man auch an den Transfers gesehen. 

Das Augenmerk lag besonders auf jungen, entwicklungsfähigen Spielern, die dem Klub im besten Fall sofort weiterhelfen und frischen Wind in das Spiel der Basler bringen. Gleichzeitig wurden mit Zan Celar und Jonas Omlin aber auch erfahrene Spieler dazu geholt, an denen sich die Talente orientieren können. 

Für die Experten und Wettanbieter ist jedenfalls klar, dass der FC Basel der Favorit auf die Meisterschaft ist. Trotzdem rechnet man weitestgehend mit einem spannenden Meisterschaftskampf.

BSC Young Boys – Reicht der wertvollste Kader für die Spitze?

Neben dem FC Basel ist auch der erfolgsverwöhnte BSC Young Boys in der vergangenen Saison weit hinter den eigenen Erwartungen zurück geblieben. Am Ende reichte ed für den Klub aus Bern trotz des früheren Erfolgscoaches Gerardo Seoane lediglich für einen enttäuschenden sechsten Platz.

Das ist besonders deswegen niederschmetternd, weil die Berner seit Jahren stets einen der besten und wertvollsten Kader der Liga stellen und man deswegen andere Ergebnisse durchaus erwarten dürfte. Entsprechend haben auch die Young Boys in der neuen Spielzeit etwas gutzumachen und die Mannschaft sieht dafür gut gerüstet aus.

Top-Stürmer Chris Bedia konnte leider nicht gehalten werden, ansonsten musste man allerdings kaum namhafte Abgänge verschmerzen. Im Gegenteil, mit den Verpflichtungen von Cédric Zesiger und Isaac Schmidt ist Qualität hinzugekommen und Dominik Pech konnte nach seiner Leihe ebenfalls fest verpflichtet werden. Zudem wird es Seoane helfen, das Team nun in einer kompletten Sommervorbereitung auf die neue Saison eingestellt haben zu können. Man darf also gespannt auf das neue Gesicht der Young Boys warten.

FC Thun – Gelingt eine weitere Sensation?

Dem FC Thun ist in der vergangenen Saison etwas absolut historisches gelungen. Nach dem Zweitligaaufstieg als Meister holte man sich als Aufsteiger sensationell auch die Schweizer Meisterschaft in der Super League. Damit hat sich die Mannschaft einen Eintrag in die Geschichtsbücher gesichert, denn mit so einem Märchen hatte wohl kaum jemand gerechnet.

Allerdings bringen solche Erfolge immer Konsequenzen mit sich, denn so haben sich Spieler und Verantwortliche ins Rampenlicht gespielt. Mit Mauro Lustrinelli hat Thun seinen Meister-Trainer verloren. Zudem verließen mit unter anderem Franz-Ethan Meichtry sowie Mittelstürmer Elmin Rastoder zwei Spieler mit maßgeblichen Anteil am Titelgewinn. 

Die Transfers der Thuner sind durchaus spannend, handelt es sich doch überwiegend um junge Spieler und Akteure aus unterklassigen Ligen. Mit Gian-Luca Privitelli hat zudem ein Trainer übernommen, der besonders im Nachwuchsbereich gute Arbeit geleistet hat. Entsprechend ist Thun in der kommenden Saison (erneut) eine Wundertüte. Man wird wahrscheinlich in den ersten Saisonspielen sehen, wohin die Reise für den Verein nun tatsächlich geht.

Welche Überraschungsteams gibt es?

Ein Geheimfavorit auf den Titel könnte in dieser Saison der FC St. Gallen sein. Enrico Maaßen hat seit seiner Amtsübernahme bislang beeindruckende Arbeit geleistet und die Mannschaft stetig weiterentwickelt. Entsprechend erreichte der Klub in den vergangenen zwei Spielzeiten jeweils einen starken zweiten Platz.

Hinzu kommt, dass Maaßen bislang kaum schmerzhafte Abgänge hinnehmen musste. Einzig der Abgang von Top-Stürmer Alessandro Vogt nach Hoffenheim schmerzt sehr. Seine Treffer gilt es in der neuen Saison zu kompensieren, wofür unter anderem Andrin Hunziker vom FC Basel gekommen ist. Darüber hinaus wurde mit Aliou Baldé noch ein spannender Flügelstürmer von OGC Nizza verpflichtet.

Sollte Maaßen mit seinem Team die nächsten Entwicklungsschritte gehen und die Neuzugänge die Abgänge kompensieren, dann wird St. Gallen erneut eine sehr stabile Saison spielen. Entscheidend für die Titelchancen ist dann natürlich auch die Stärke der anderen Teams. Allerdings muss man erst sehen, ob sich Basel und die Young Boys wieder fangen können und wie es in Thun nach den Abgängen weitergeht. Auszuschließen ist eine Meisterschaft von St. Gallen daher keinesfalls.

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