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TWINT Sportwetten

TWINT als Zahlungsmethode für Sportwetten in der Schweiz

TWINT ist die beliebteste Zahlungsmethode in der Schweiz. Doch wenn es um Sportwetten geht, suchen wir die Zahlungsmethode meistens vergebens. Wir zeigen dir, wo du per TWINT einzahlen kannst und bei welchen Buchmachern du den Umweg über die gute alte Paysafecard nehmen musst.
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Geschrieben von: Jörn Schneider Sportwetten Experte
Aktualisiert am: 13 März, 2026
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Leider steht dir diese Seite nicht zur Verfügung. Der Grund dafür ist, dass hier ausschließlich Angebote für Wettfreunde aus der Schweiz abgebildet sind. Wir bitten um Verständnis.

Hier findest du das deutsche Angebot

Kann man mit TWINT bei Sportwetten einzahlen?

Ja, aber nur bei lizenzierten Schweizer Anbietern, die TWINT direkt unterstützen. Der Grund dafür liegt in der Schweizer Regulierung. Das Bundesgesetz über Geldspiele erlaubt Online-Sportwetten ausschliesslich über konzessionierte Schweizer Anbieter. TWINT als Schweizer Zahlungssystem arbeitet naturgemäss mit diesen Partnern zusammen, und eben nicht mit internationalen Buchmachern ohne Schweizer Lizenz

Welche Wettanbieter akzeptieren TWINT?

  • Swisslos - TWINT direkt verfügbar: Swisslos betreibt mit Sporttip die Sportwetten-Plattform für die deutsch-, italienisch- und rätoromanischsprachigen Kantone sowie Liechtenstein. TWINT wird hier als direkte Einzahlungsmethode akzeptiert, die Mindesteinzahlung beträgt CHF 10. Daneben stehen dir PostFinance Pay, Kredit- und Debitkarten sowie Banküberweisung zur Verfügung.
  • Loterie Romande / JouezSport: Kein TWINT verfügbar: Für die sechs französischsprachigen Kantone (Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt, Wallis) ist die Loterie Romande mit ihrer Plattform JouezSport zuständig. Man sollte meinen, dass auch hier TWINT als Zahlungsmethode angeboten wird. Dies ist jedoch nicht der Fall. Das Wettangebot ist über jeux.loro.ch sowie die LoRo-App verfügbar, die Einzahlung funktioniert aber nur über Kreditkarten, Debitkarten oder Banküberweisung.
  • SultanBet: TWINT wird angezeigt, ist aber nicht immer verfügbar: Der einzige internationale Wettanbieter, den wir finden konnten, der angibt TWINT zu haben, ist Sultanbet. Bei unserem Sultanbet Test konnten wir jedoch nach Registrierung keine Einzahlungen mit TWINT vornehmen. Auf Nachfrage beim Kundenservice wurde uns gesagt, dass dies mit den jeweiligen Regionen zusammenhängt. Genau sagen, in welchen Regionen TWINT verfügbar ist, wollten sie uns nicht. Wenn du somit TWINT unbedingt für direkte Einzahlungen nutzen möchtest, dann nur bei einem lizenzierten Wettanbieter oder du nimmst den indirekten Weg über Paysafecard.

So funktioniert die Einzahlung via TWINT: Schritt für Schritt

Bei den lizenzierten Schweizer Anbiedern läuft die Einzahlung schnell und unkompliziert ab:

  1. In deinem Wettkonto einloggen und den Einzahlungsbereich aufrufen
  2. TWINT als Zahlungsmethode auswählen
  3. Den gewünschten Betrag eingeben (ab CHF 10)
  4. Den angezeigten QR-Code scannen oder den fünfstelligen Code in der TWINT-App eingeben
  5. Die Zahlung per PIN, Fingerabdruck oder Face ID bestätigen
  6. Guthaben erscheint sofort auf deinem Wettkonto

Auf dem Smartphone wirst du direkt zur TWINT-App weitergeleitet, das macht den Vorgang noch einfacher. Die gesamte Transaktion dauert in der Regel nicht länger als 15 Sekunden.

TWINT + Paysafecard: Der Umweg für internationale Anbieter

Falls du trotzdem bei einem ausländischen Buchmacher einzahlen möchtest, gibt es einen praktischen Trick: Du kaufst über TWINT eine Paysafecard und zahlst damit beim Wettanbieter in der Schweiz ein.

In der TWINT-App findest du unter «Digitale Gutscheine» die Option, eine Paysafecard zu kaufen, in Stückelungen von CHF 25, CHF 75 und CHF 150. Nach einer SMS-Bestätigung erhältst du sofort einen 16-stelligen PIN-Code, den du beim Buchmacher eingibst. Alternativ kannst du Paysafecards auch auf Plattformen wie paysafecard.com oder Startselect mit TWINT bezahlen.

Wichtig zu wissen: Paysafecard-Codes, die länger als zwei Monate ungenutzt bleiben, kosten dich monatlich CHF 4 Gebühr. Und: Auszahlungen über Paysafecard sind nicht möglich, Gewinne musst du per Banküberweisung oder E-Wallet auszahlen lassen.

So kaufst du eine Paysafecard über TWINT

  1. Öffne die TWINT-App und tippe auf die Partnerfunktion «Digitale Gutscheine»
  2. Wähle Paysafecard aus und entscheide dich für den gewünschten Betrag (CHF 25, CHF 75 oder CHF 150)
  3. Bestätige deine Telefonnummer und schließe die Zahlung ab
  4. Der 16-stellige Prepaid-Code wird dir sofort in der App angezeigt und bleibt dort jederzeit abrufbar

So zahlst du mit dem Paysafecard-Code beim Wettanbieter ein

  1. Logge dich bei deinem Wettanbieter-Konto ein und gehe in den Einzahlungsbereich
  2. Wähle Paysafecard als Zahlungsmethode
  3. Gib den 16-stelligen Code ein, den du in der TWINT-App erhalten hast
  4. Bestätige den Betrag, das Guthaben wird sofort auf dein Wettkonto gebucht

Was spricht für diese Methode?

Florian
Florian

Der grösste Vorteil: Du verlässt zu keinem Zeitpunkt die TWINT-Umgebung. Der Kauf läuft schnell und sicher ab, du brauchst keine Kreditkarte und musst beim Wettanbieter keine sensiblen Bankdaten hinterlegen. Einzige Voraussetzung sind eine Telefonnummer und eine E-Mail-Adresse.

Wichtig zu wissen: Paysafecard-Codes, die länger als zwei Monate ungenutzt bleiben, kosten dich monatlich CHF 4 Gebühr. Und: Auszahlungen über Paysafecard sind nicht möglich, Gewinne musst du per Banküberweisung oder E-Wallet auszahlen lassen.

Vorteile & Nachteile von TWINT für Sportwetten

TWINT ist eine Schweizer Mobile-Payment-App, die 2016 aus der Fusion von PostFinance TWINT und Paymit (ZKB/SIX) entstand. Bezahlen per QR-Code im Laden, online oder unter Freunden, das ist das Kernprinzip. Hinter TWINT stehen einige der grössten Schweizer Finanzinstitute: UBS, PostFinance, Raiffeisen, Zürcher Kantonalbank und die BCV.

Die Zahlen sprechen für sich: Mitte 2025 knackte TWINT die Marke von 6 Millionen aktiven Nutzern, das entspricht zwei von drei Personen in der Schweiz. Im Jahr 2025 wurden über 900 Millionen Transaktionen abgewickelt, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rund 81 Prozent der physischen Geschäfte akzeptieren TWINT, im Onlinehandel sind es sogar 86 Prozent. Das Verb «twinten» hat sich im Schweizer Alltag längst etabliert und das ist kein Zufall.

Du kannst TWINT entweder direkt mit deinem Bankkonto verknüpfen oder die TWINT Prepaid-App nutzen. Die Zahlung läuft über QR-Codes, Scannen, Bestätigen, fertig.

Vorteile

Sofortige Einzahlung

Sobald du den QR-Code bestätigst, ist das Guthaben auf deinem Wettkonto, keine Wartezeiten wie bei einer Banküberweisung.

Keine Extragebühren

Bei Swisslos und Loterie Romande fallen für TWINT-Einzahlungen keine zusätzlichen Kosten an. Anders als bei manchen Kreditkarten, die bei Glücksspiel-Transaktionen Zusatzgebühren erheben können.

Kein Hinterlegen sensibler Daten

Du gibst deine Bankdaten nicht direkt beim Wettanbieter ein, das erhöht die Sicherheit merklich.

Bereits installiert

TWINT ist auf den meisten Schweizer Smartphones ohnehin schon drauf. Keine zusätzliche Registrierung nötig.

Nachteile

Eingeschränkte Verfügbarkeit

Nur zwei Anbieter akzeptieren TWINT direkt. Wer ein breiteres Wettangebot sucht, stösst hier schnell an Grenzen.

Keine Auszahlungen

TWINT funktioniert in der Regel nur für Einzahlungen. Gewinne werden über Banküberweisung oder andere Methoden ausgezahlt.

Transaktionslimits

Je nach Bank und Kontomodell gelten unterschiedliche monatliche Limits. Bei der TWINT Prepaid-App liegt das Maximum bei CHF 5'000 Guthaben.

Nur bei Schweizer Anbietern sinnvoll

Wer auf internationale Buchmacher ausweicht, profitiert nicht mehr von TWINT als direkter Zahlungsmethode und bewegt sich ausserdem in einem rechtlichen Graubereich.

Die besten Alternativen zu TWINT bei Wettanbietern

Paysafecard Schweiz Icon
Paysafecard
  • Anonym, ohne Bankverbindung, ideal, wenn du keine Kontodaten weitergeben möchtest.
  • Super schnelle Einzahlungen.

Alle Wettanbieter mit Paysafecard

Kreditkarten Schweiz Icon
Kreditkarten
  • Sofortige Einzahlungen bei lizenzierten und internationalen Wettanbietern.
  • Anfallende Kosten bei Auszahlungen bei internationalen Wettanbietern.

Alle Wettanbieter mit Kreditkartenzahlungen

Rechtliche Lage: Sportwetten in der Schweiz

Das Wichtigste vorab: Online-Sportwetten sind in der Schweiz legal, aber nur bei den beiden lizenzierten Anbietern Swisslos und Loterie Romande. Die Grundlage dafür bildet das Bundesgesetz über Geldspiele (BGS), das seit dem 1. Januar 2019 in Kraft ist und 2018 mit einem deutlichen Volksmehr von 73 Prozent angenommen wurde.

Die Aufsicht liegt bei der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht). Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz werden konsequent gesperrt, bis Anfang 2026 umfasste die Sperrliste bereits knapp 3'000 Domains.
Der Markt ist sprachregional aufgeteilt: Die 20 Deutschschweizer und Tessiner Kantone sowie Liechtenstein fallen in den Bereich von Swisslos, die sechs Westschweizer Kantone werden von der Loterie Romande bedient.

Ein wichtiger Punkt für dich als Spieler: Wer bei einem lizenzierten Schweizer Anbieter wettet, profitiert davon, dass Gewinne bis CHF 1'070'400 steuerfrei sind (Stand: 1. Januar 2025). Bei ausländischen Anbietern fällt dieser Schutz weg, und bei Streitigkeiten um Auszahlungen hast du in der Regel keinen Rechtsschutz. Das Mindestalter für Sportwetten beträgt übrigens 18 Jahre.

Lohnt sich TWINT für Sportwetten?

Florian
Florian

Wenn du bei einem der beiden Schweizer Anbieter spielst, ja, absolut. TWINT ist schnell, sicher, kostenlos und auf deinem Handy ohnehin schon drauf. Einfacher geht eine Einzahlung kaum.

Willst du hingegen ein breiteres Wettangebot bei internationalen Buchmachern nutzen, ist TWINT keine direkte Option. In diesem Fall bleibt dir der Umweg über Paysafecard, oder du weichst auf Alternativen wie Skrill, Neteller oder Kreditkarte aus. Aber wie wir schon gesagt haben: Ausländische Anbieter sind in der Schweiz gesperrt, und der fehlende Rechts- und Spielerschutz ist ein ernsthafter Nachteil, den du nicht unterschätzen solltest.