Flensburg will mit Hannover-Burgdorf gleichziehen

Am Donnerstag kommt es in der Handball-Bundesliga zum Duell zwischen Lemgo und Flensburg-Handewitt, die Gäste könnten mit einem Sieg die Tabellenspitze zurückerobern. Die Gastgeber schweben derweil in Abstiegsgefahr und haben das erste Saisondrittel komplett verschlafen. Nur mit einem Sieg kann man ein vorerst beruhigendes Polster auf Platz 17 aufbauen.

TBV Lemgo

Das Team aus Lemgo hat sie bisherige Saison komplett vergeigt und steht aktuell mit nur 6:18 Punkten auf einem enttäuschenden 16. Tabellenplatz. Die größte Schwäche der Lemgoer ist die Abwehr, insgesamt konnten die Gegner schon 355-Mal einwerfen - unter dem Strich steht eine Tordifferenz von minus 28. Die teaminternen Probleme fangen bereits auf der Torwartposition an, Trainer Florian Kehrmann konnte sich bis dato noch auf keine klare Nummer eins festlegen. Johannesson (6:06 Spielstunden) und Wyszomirski (5:54) standen jeweils in allen zwölf Partien auf dem Feld, bei beiden zeigt die Formkurve stark nach unten. Die Quote der gehaltenen Würfe liegt bei beiden bei unter 29 Prozent! Die schwächelnde Defensivleistung war ausschlaggebend für die insgesamt schon acht Niederlagen. Auch das Verhalten am eigenen Kreis ist zu zögerlich und ungeschickt. Oftmals kommt das Abwehrteam zu spät, sodass es insgesamt schon 39 Strafminuten gegen Lemgo gab. Die 32 Steals und 32 Blocks sind derweil absolut kein Wert mit dem man sich brüsten könnte.

Auch der Angriff kann das Bild nicht verschönern, im Gegenteil. Man ist nach vorne sogar so schwach, dass es erst zu zwei Saisonsiegen reichte. Dem TBV gelange 327 Treffer, der Durchschnitt von 27 Treffern ist ernüchternd. Einzig der linke Kreisläufer Elisson überragt mit seinen insgesamt 97 Treffern (er ist Liga Topswerfer), dahinter klafft jedoch eine riesige Lücke. Der zweitbeste Scorer hat 60 (!) Treffer weniger. Insgesamt haben sich schon vier Spieler über 30 Fehlwürfe erlaubt, die Chancen für eine bessere Platzierungen waren also gegeben.

Die Heimbilanz macht derweil wenig Hoffnung, hier belegt man nämlich den vorletzten Platz. Vor eigenem Publikum gab es nur einen Sieg, die restlichen vier Spiele gingen verloren.

SG Flensburg-Handewitt

Die Truppe aus Flensburg ist auf dem Vormarsch, die letzte Bundesliga-Niederlage liegt sechs Spieltage zurück. An für sich läuft also alles gut, wäre da nicht die Champions League. Hier setzte es drei Niederlagen in drei Spielen. Das Positive: Man kann den Fokus jetzt voll auf die Liga richten, denn auch im Pokal musste die SG schon die Segel streichen (20:26 gegen Hannover).

Trainer Maik Machulla hat sein Team noch grade so abgefangen, der absolute Liga-Fehlstart konnte verhindert werden. Zuletzt setzte man zum Zwischenspurt an, sodass der amtierende Meister nun auf dem zweiten Tabellenplatz liegt. Mit einem hohen Sieg in Lemgo könnte man den Konkurrenten Hannover-Burgdorf erstmals überholen. Hierfür benötigt es aber eine Leistungssteigerung in der Offensive, denn diese ist 36 Treffer (315 Tore) schlechter als die von Hannover. Bestes Beispiel für die Flensburger Inkonsequenz ist Topwerfer Magnus Röd. Ihm gelangen bis dato 55 Tore, 37 Würfe setzt er aber neben den Kasten. Seine Quote liegt somit bei nur 59 Prozent. Insgesamt sind gleich sechs Spieler von einer ähnlich schlechte Quote betroffen, diese Tore fehlen im Kampf um den Titel.

Die insgesamt acht Siege wurden wortwörtlich von den Keepern festgehalten. Die beiden Keeper Buric und Sittrup Bergerud kommen zusammen auf 124 Paraden, dank ihnen hat man eine Tordifferenz von plus 31. Im Gegensatz zum kommenden Gegner hat man im Defensivverhalten einen gute Abstimmung und auch das Timing stimmt. Die letzten acht Aufeinandertreffen konnte Flensburg allesamt gewinnen, an Selbstvertrauen dürfte es also nicht mangeln.

Wett Tipp

Die Gastgeber stehen unter gehörigem Druck, dieser Druck wirkt sich jedoch negativ aus. Die Spieler stehen teilweise völlig neben sich, da kommt der Ligafavorit Flensburg-Handewitt sehr ungelegen. Darüber hinaus hat der Gast einen Lauf und hat den Tabellenführer beinahe eingeholt. Die Gesamtsituation spricht für die Spielgemeinschaft aus dem Norden, daher setze ich auf Handicap (-1)-Sieg SG Flensburg-Handewitt. Die Quote liegt bei 1,41 (Bethard).

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